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Inspirationen | Hanna Lindenberg| Ausstellungen

Silverweed, lat:. Potentilla anserina, deutsch: Gänsefingerkraut.
Wörtlich: Silberkraut, Silberunkraut.
Im englischen Volksmund auch moon grass (Mondgras) genannt.
Potentilla = die kleine Machtvolle..........

.

Inspirationen

Silverweed Schmuck ist inspiriert von der Natur und der Kunst der alten matriarchalen Kulturen Europas. Der Schmuck erscheint wie aus einem alten Schatz geborgen und verbindet die Trägerin mit einer zeitlosen Tradition von starken Frauen und Göttinnen.
Die Symbolik der Stücke ist vielschichtig und fliessend, offen für neue Interpretationen.

Marija Gimbutas' Forschungen haben Hanna angeregt, sich mit den alten matriarchalen Kulturen zu beschäftigen.

Frauen und Göttinnen

Bilder von Frauen und Göttinnen sind allgegenwärtig seit frühesten urgeschichtlichen Zeiten bis vor ungefähr 3.000 Jahren. Die Erinnerung daran ist in uns noch vorhanden und Silverweed Schmuck will diese Erinnerung wieder hervorholen.

Figure with Necklace
Lady of Se
Temple Model
Figur mit Kette und erhobenen Armen
Auch heute noch tragen in manchen ländlichen Gegenden Frauen Kämme als Amulet. Viele bis heute erhaltene Bräuche reichen in die matriarchale Vorzeit.
Fundort: Ukraine
Alter: ca. 6.000 Jahre
Material: Ton
Lady von Se
Eine von vielen Figuren, die oft lange Hälse und Vogelköpfe tragen.
Fundort: Ungarn
Alter: ca. 7.000 Jahre
Material: ungebrannter Ton
Größe: 21,2 cm

Tempelmodel
in Form einer Göttin mit Kette.
Fundort: Bulgarien
Alter: ca. 8.000 Jahre
Material: Ton
Größe: 17.1 cm

Violin-shaped Goddess Violin-shaped Goddess

Minoan Bird Goddess

Violinenförmige Göttinnen
eine mit V-förmiger Kette und grossem Schoßdreieck.
Fundort: Cycladen
Alter: ca. 5.200-4.800 Jahre
Die Worte "Violine" und "Fiedel" sind verwandt und leiten sich beide ab von einer späteren Version dieser Göttin, Vitula, der römischen Göttin für Triumph und Freude.

Tanzende Vogelgöttin
auf einem Minoischen Siegelring
Fundort: Kreta
Alter: ca. 3.400 - 3.330 Jahre

Bedeutung der Labrys oder Doppelaxt

Die Doppelaxt ist einer der Symbole, die von heutigen Frauen wiederentdeckt wurde. Sie war ein wichtiges Symbol in Teilen Afrikas und in Anatolien (Catal Hüyük). Am bekanntesten sind ihre Darstellungen im minoischen Kreta, einer matriarchalen Kultur, die vor 5.100 - 3.100 Jahren blühte. Seit den 70er Jahren ist die Doppelaxt in vielen Teilen der Welt ein Lesbensymbol.

Der Zusammenhang, in dem die Doppelaxt dargestellt wird, macht klar, daß es sich um ein spirituelles Symbol, und nicht eine Kriegswaffe, handelt. Das Wort "Labrys" kommt aus dem Minoischen und hat denselben Ursprung wie das Wort "Lippe". Sie ist Symbol für die zunehmende und abnehmende Mondin, alle natürlichen Prozesse, den Schmetterling aus der Raupe, Veränderung und Bewegung, die Streitaxt der Amazonen, den eigenen Raumes in Anpruch nehmen, weibliche Kraft..

Minoan Woman with 2 Labrys
Minoan Gold Labrys
Labrys on Minoan Vase
Minoan Ring with Labrys
Minoische Frau
mit zwei Doppeläxten
Fundort: Kreta
Doppelaxt
Fundort: Kreta
Alter: 3.500 Jahre
Material: Gold
Doppelaxt
auf Minoischer Vase
Fundort: Kreta

Goldener Siegelring
Fundort: Kreta
Alter: 3.500 Jahre
Größe: 1x2 cm

Ur - Schmuck

Schmuck hat immer symbolische und spirituelle Bedeutung gehabt. Der früheste Schmuck war aus vergänglichen Materialien, Holz; Beeren, etc. und ist uns verloren gegangen. Die frühesten bekannten Schmuckstücke sind aus Muscheln, Zähnen und Elfenbein.

Prehistoric Ring
Prehistoric Necklace
Ring
mit Fischschwanzmotiv
Fundort: Frankreich
Alter: ca. 30.000 Jahre
Material: Elfenbein
Größe: 3.8 cm
Kette
aus Renzähnen. Jeder Zahn ist mit einem anderen Symbol geschnitzt.
Fundort: Gironde, Frankreich
Alter: ca. 20.000 Jahre
Material: Renzähne

Als Metallbearbeitung entdeckt wurde, war sie eine spirituelle Tätigkeit, eng mit der Göttin verbunden.

Crucible
Gold Ornament
Schmelztiegel
mit Brüsten
Fundort: Bulgarien
Alter: ca. 6.500 Jahre
Material: Ton
Größe: 16.2 cm
Goldornament
in Form einer Göttin mit offenem Mund
Fundort: Bulgarien
Alter: ca. 5.500 Jahre
Material: Gold

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Umwelterklärung

Hanna ist sich bewußt, das heutzutage Silber, Gold und Edelsteine mit den brutalsten und umweltzertörerischsten Methoden der Erde entrissen werden.

Deshalb ermutigt Hanna das Recycling von edlen Materialien wo immer es möglich ist. Sie liebt es, mit diesen wundervollen Materialien, die Teil der Erde sind zu arbeiten, und tut es mit großer Dankbarkeit für diese wunderschöne Welt.


Silverweed wurde 1987 von Hanna Lindenberg gegründet, eines von vielen kleinen Frauenbetrieben, die aus der Frauenbewegung der 70er und 80er Jahre hervorgegangen sind.

Hanna Lindenberg, geb. 1956 in Köln.
Bis 1977 in Köln wohnhaft.
1976 - 1982 Studium der Ernährungswissenschaften an der Universität Bonn.
1982 - 1986
Lehre als Gold- und Silberschmiedin in Bonn.
Danach Umzug nach Wales und Gründung ihres Betriebes, Silverweed.
Hanna hat mittlerweile mehr als 20 Jahre Erfahrung als Goldschmiedin, unterrichtet seit 1989 Frauen im Goldschmieden, und hat seit 2001 TEFL/TESOL (Teaching English as a Foreign Language/Teaching Englisch to Speakers of Other Languages) Zertifikate vom Trinity College, London und der Universität von Aberystwyth.
Hanna ist seit 1978 in der Frauen- und Lesbenbewegung aktiv.
Sie reist sehr gerne und hat ihre Arbeiten in Grossbritannien, Deutschland, Frankreich, Neuseeland und Amerika ausgestellt.
Hanna Lindenberg

Silverweed Stand

Silverweed kann eingeladen werden, auf Eurer/Ihrer Veranstaltung Schmuck zu zeigen.
Email: hanna.lindenberg@gmx.de

Vergangene Ausstellungen und öffentliche Aufträge:
(siehe auch Aktuelle Termine)
2005 - Auftrag vom Frauenbildungs und -tagungshaus Zülpich
1999/2004 - Galerie Steinzeit, Bruchhausen-Vilsen, Deutschland
2001 - Christmas Craft Fair, Aberystwyth Arts Centre , Wales
1999 - Michigan Women's Music Festival , USA
1999 - Step Studios, Narberth, Wales
1997 - Lynx Gallery, Christchurch, N.Z.
1996 - Rye Art Gallery, Rye, England
1995 - Llantarnam Grange Arts Centre, Cwmbran, Wales
Seit 1993 - Lesbenfrühlingstreffen
1993/1995 - Squeaky Door Gallery, Tunbridge Wells, England
1990/1995 - Electrum Gallery, London, England
1991 - John McKellar Gallery, Hereford, England
1990 - Gruppenausstellung "In the First Place", Aberystwyth Arts Centre, Wales
Seit 1987 - Frauenbuchläden in Deutschland und Grossbritannien

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